Energieberatung für Pflege-Einrichtungen
Mit Blick auf gestiegene Gas-, Fernwärme- und Strompreise entlastet der Bund mit seiner sogenannten Ergänzungshilfe derzeit viele zugelassene voll- und teilstationäre Pflege-Einrichtungen.
Um in den Anspruch dieser Ergänzungshilfe zu bekommen müssen Pflegeeinrichtungen eine Energieberatung von einem Gebäude-Energieberater durchführen lassen.
Als zertifizierter dena und KfW Gebäude-Energieberater habe ich kürzlich für 2 Pflegeeinrichtungen in Coburg und Stegaurach Energieberatungen durchgeführt. Im Ergebnis dieser umfangreichen Energieaudits ist die Vor-Ort Ist-Bestandsaufnahme wesentlich. Die komplette Gebäudehülle wird erfasst inklusive der Haustechnik. Darüber hinaus werden alle Verbräuche für Strom, Gas und Wärme und Wasser erfasst. Daraus lassen sich verschiedene Energie-Einsparmaßnahmen ableiten. Energetische Verbesserungen an der Gebäudehülle reduzieren den Energieverbrauch deutlich. Dazu zählt der Austausch alter undichter Fenster, eine verbesserte Dachdämmung und eine Dämmung der Außenfassade.
Die Wärmeerzeugung und Trinkwassererwärmung sollten immer mehr auf Erneuerbare Energien (Wärmepumpe, Pellets, Solar, Photovoltaik) umgestellt werden. Erdgas und Heizöl werden zukünftig teurer aufgrund der CO2 Bepreisung.
Das Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sowie die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) stellen für energetische Sanierungen staatliche Fördermittel in Form von Zuschüssen und Krediten zur Verfügung.
Als Energieberater bin ich berechtigt Bafa & KfW Fördermittel und Förderzuschüsse zu beantragen.