Heizen mit Biomasse Pellets

Während meiner Energieberatung stelle ich immer wieder fest, dass Hausbesitzter gewisse Vorurteile gegenüber dem Heizen mit Pellets haben.

Die negative Berichterstattung in den Medien (zum Thema Feinstaub) hat leider dazu beigetragen. Auf der anderen Seite wissen Hausbesitzer oft zu wenig über das nachhaltige Heizen mit Biomasse.

Das Heizen mit Biomasse hat bereits heute und zukünftig viele Vorteile. Unter Biomasse verstehen wir die Brennstoffe Scheitholz, Hackschnitzel und Pellets.

Um die Heizung langfristig zukunftsfähig zu machen, ist eine Pelletheizung eine sehr gute Wahl. Die Pelletheizung bietet viele Vorteile gegenüber dem Brennstoff Erdgas und Heizöl:

  • Kein Umbau der Heizflächen notwendig

  • Es können weiterhin die vorhandenen Wandheizkörper verwendet werden ==> hohe Vorlauftemperaturen von 70°C möglich

  • Pelletheizung zählt zu den Erneuerbaren Energien ==> 100% Erneuerbarer Energie

  • CO2 neutrale Verbrennung der Pellets

  • Pellets sind nachwachsende Rohstoffe aus Deutschland (Holzreste aus dem Wald und Holzreste aus der Möbelindustrie werden zu Pellets gepresst)

  • Für Pellets werden keine Bäume gefällt, diese sind viel zu wertvoll

  • Klimafreundlicher Primärenergiefaktor 0,2 / Vergleich Öl und Gas PEF 1,10

  • Wegfall der CO2 Steuer (Ökosteuer)

  • Hoher Heizwert ≥ 4,8 kWh/kg

  • Ermäßigte MwSt. von 7% statt 19 % beim Einkauf von Pellets

  • Erfüllt die Anforderung an das “Heizungsgesetz”, offiziell GEG 2024

  • Pelletheizungen erüllen die strengen EU Feinstaub-Anforderungen

Für welche Häuser eignen sich Pelletheizungen?

Im Prinzip für alle Häuser. Im Speziellen für Häuser mit einer Ölheizung, Gasheizung, die vielleicht bald ersetzt werden soll. Im Gegensatz zur Wärmepumpe muss die Gebäudehülle nicht zwingend dafür gedämmt werden. Auch die vorhanden Heizkörper können weiterhin genutzt werden.

Beispiel alte Ölheizung:

EFH Bj. 1977 mit einer Wohnfläche von 130 m² mit einer ungedämmten Gebäudehülle, teilweise neue Fenster

Heizölverbrauch ca. 3.000 Liter pro Jahr = 3.000 € Heizkosten inkl. Warmwasserbereitung

Heizkosten mit Pellets:

6 Tonnen Pellets ersetzten die 3.000 Liter Heizöl

1 Tonne Pellets kostet aktuell ca. 250 € ==> 6 Tonnen x 250 € = 1.500 €

Wird die Pelletheizung mit einer solaren Brauchwarmwasseranlage kombiniert, sinken die Heizkosten noch einmal.

Von Frühjahr bis Herbst erzeugt die thermische Solaranlage durch die Sonne umweltfreundlich Trink-Warmwasser. Die Sonne stellt Ihnen keine Rechnung. Der Pelletkessel ist in dieser Zeit komplett aus und spart wertvolle Energie (Pellets). Die solare Deckungsrate für das Trink-Warmwasser liegt bei ca. 65%. Das bedeutet, dass ca. 65 % der Trinkwarm-Wasserbereitung im Jahr wird durch die Sonne erzeugt wird.

Die KfW fördert Ihren Heizungstausch mit einem direktem Zuschuss.

Als Energie-Effizienz-Experte sowie BAFA und KfW Energieberater beantworte ich Ihre Fragen fachlich und kompetent. Im Rahmen einer 2 stündigen Vor-Ort Energieberatung schaue ich mir Ihr Haus und ihre Heizung gründlich an. Dabei nehme ich alle wichtigen Gebäudedaten auf, inklusiver Ihre Heizung und Warmwasserbereitung. In einem Gespräch empfehle ich Ihnen, welche Heizung die Richtige für ihr Haus ist.

Um den Förderung von der KfW zu bekommen, erstelle ich für Sie die notwendige BzA (Bestätigung zum Auftrag) und die BnD (Bestätigung nach Durchführung).

Das BAFA sowie die KfW unterstützt Sie bei Ihrem Vorhaben mit attraktiven Zuschüssen und Fördermitteln. Als Energie-Effizienz-Experte sowie BAFA und KfW Energieberater bin ich berechtigt, für Sie Fördermittel zu beantragen.

Ich betrachte Ihre Immobilie immer gesamtheitlich und berate Sie neutral und herstellerunabhängig.

Als Energie-Effizienz-Experte unterstütze ich Sie gerne bei Ihrem Vorhaben.

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